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Baumhaus vermietung Zypern

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Wo Mythos auf das Mittelmeer trifft: Baumhausurlaub auf Zypern

Stell dir vor, du wachst zwischen den Ästen auf, umgeben vom warmen Duft der Pinien und Vogelgezwitscher, auf einer Insel, auf der einst antike Götter wandelten. Zypern ist nicht der erste Ort, der dir bei einem Baumhausurlaub in den Sinn kommt, und genau das macht es so spannend. Eine Baumhaus-Miete auf Zypern bringt dich an den Schnittpunkt von wilder Natur, tiefer Geschichte und ganzjährigem Sonnenschein, wie ihn nur wenige Reiseziele der Welt bieten.

Eine Insel geformt von Feuer, Wasser und Zeit

Zypern ist nach Sizilien und Sardinien die drittgrößte Insel im Mittelmeer. Sie erstreckt sich über rund 225 km von West nach Ost und bis zu 100 km von Nord nach Süd. Gelegen im östlichen Mittelmeer, nur 65 km südlich der Türkei und etwa 100 km westlich von Syrien, bildet sie eine geografische Brücke zwischen Europa, Asien und Afrika. Trotz ihrer kompakten Größe von etwa 9.251 km² bietet die Insel eine erstaunliche landschaftliche Vielfalt.

Zwei Gebirgszüge prägen das Relief. Das Troodos-Gebirge dominiert den Süden und Westen der Insel, mit dem 1.952 Meter hohen Olympos als höchstem Gipfel. Geologisch ist es ein echtes Wunder: entstanden aus geschmolzenem magmatischem Gestein unter einem uralten Ozean, der einst Eurasien und Afro-Arabien trennte. Im Norden verläuft entlang der Küste das schmale Kyrenia-Gebirge, ein zerklüfteter Kalksteinrücken mit mittelalterlichen Burgen auf seinen Gipfeln. Dazwischen liegt die Mesaoria-Ebene, eine breite, fruchtbare Tiefebene, die sich von Küste zu Küste erstreckt.

Die 648 km lange Küste bietet alles von Sandstränden und versteckten Buchten bis zu dramatischen Meeresgrotten und rauen Klippen. Im Landesinneren wechseln sich Pinienwälder, Zedernhaine und über 1.800 Pflanzenarten ab, darunter mehr als 120 endemische Arten. In jedem Gebirge lebt eigene Tierwelt, darunter das seltene Zypern-Mufflon, ein wildes Schaf, das durch die Troodos-Wälder streift.

Sonnenschein, auf den du dich verlassen kannst

Zypern hat ein subtropisches Mittelmeerklima mit durchschnittlich rund 320 Sonnentagen im Jahr. Die Sommer von Juni bis September sind heiß und trocken, an der Küste liegen die Temperaturen meist zwischen 30 und 33 Grad Celsius. Die Winter sind mild, tagsüber werden an der Küste etwa 15 bis 18 Grad erreicht, während im Troodos-Gebirge gelegentlich Schnee fällt. Frühling von März bis Mai und Herbst von September bis November gelten als ideale Reisezeiten mit angenehmen 18 bis 28 Grad, perfekt zum Wandern, für Dorfbesuche oder einfach, um draußen zu sein. Selbst im Dezember gibt es an der Küste rund 180 Sonnenstunden, ungefähr so viel wie London im Mai.

Dank dieses Klimas funktioniert ein Baumhausurlaub auf Zypern fast das ganze Jahr über. Buchst du im Frühling, erwartet dich die Insel voller Wildblumen. Im Herbst genießt du warmes Meer, leere Wanderwege und goldenes Licht, von dem Fotografen träumen.

Warum ein Baumhaus auf Zypern genau der Urlaub ist, von dem du nicht wusstest, dass du ihn brauchst

In Europa gibt es viele Orte für ein Baumhaus, also warum Zypern? Hier ein paar gute Gründe:

  • Natur direkt vor der Tür, Geschichte an jeder Ecke: Zypern verbindet unberührte Landschaften mit Jahrtausenden Menschheitsgeschichte. Morgens wanderst du durch die Berge, nachmittags stehst du in einer 9.000 Jahre alten neolithischen Siedlung.
  • Ganzjähriges Reiseziel: Anders als viele europäische Baumhaus-Spots, die vor allem im Sommer attraktiv sind, bietet Zypern fast das ganze Jahr angenehmes Wetter. Selbst im Januar oder Februar kannst du hier entspannen, wenn Mandelbäume blühen und die ersten Orchideen erscheinen.
  • Kompakt und unglaublich vielfältig: Die Insel lässt sich in wenigen Stunden mit dem Auto durchqueren, und trotzdem findest du Strände, Berge, Wälder, antike Ruinen, Weindörfer und wilde Halbinseln. Ein Baumhaus ist die perfekte Basis, um all das zu entdecken.
  • Echtes Abschalten: Ein Baumhaus auf Zypern bringt dich weg vom typischen Resort-Trubel. Statt überfüllter Hotelpools wachst du mit Naturgeräuschen auf, in einer Umgebung, die sich abgeschieden und doch gut erreichbar anfühlt.
  • Herzliche Gastfreundschaft und großartiges Essen: Die zypriotische Kultur lebt von Großzügigkeit und Teilen. Von Dorftavernen mit langsam geschmorten Eintöpfen und frischem Halloumi bis zur legendären Meze-Tradition lohnt sich die Reise schon allein wegen des Essens.

Mehr als nur Strände: Highlights, die nicht in jedem Reiseführer stehen

Viele kennen Zypern wegen seiner Badeorte, doch die Insel hat weit mehr zu bieten.

Der älteste namentlich bekannte Wein der Welt

Auf Zypern wird Commandaria produziert, laut Guinness-Buch der Rekorde der älteste hergestellte Wein der Welt, mit Ursprüngen bis 2000 v. Chr. Dieser bernsteinfarbene Süßwein entsteht ausschließlich in 14 ausgewiesenen Dörfern an den Ausläufern des Troodos-Gebirges aus sonnengetrockneten Xynisteri- und Mavro-Trauben. Der Legende nach ließ Richard Löwenherz ihn 1191 bei seiner Hochzeit ausschenken und nannte ihn "den Wein der Könige und den König der Weine". 2024 nahm die UNESCO Commandaria in die Liste des immateriellen Kulturerbes auf. Ihn direkt vor Ort in einem kleinen Familienweingut zu probieren, gehört auf jede Bucket List.

Lefkara: Wo Leonardo da Vinci einkaufen ging

Im Troodos-Vorland liegt das Dorf Pano Lefkara, seit Jahrhunderten berühmt für seine filigrane Handklöppelspitze namens Lefkaritika. Einer lokalen Legende zufolge besuchte Leonardo da Vinci 1481 das Dorf und kaufte ein Altartuch aus Spitze für den Mailänder Dom. Ob historisch belegt oder nicht, Lefkara-Spitze wurde 2009 von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannt. In den gepflasterten Kalksteingassen siehst du noch heute Frauen vor ihren Häusern sticken, eine Tradition, die mindestens bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. Außerdem ist das Dorf für seine feinen Silberschmiedearbeiten bekannt.

Die bemalten Kirchen des Troodos

Verstreut in ruhigen Bergdörfern liegen neun kleine byzantinische Kirchen, gemeinsam als UNESCO-Welterbe anerkannt. Ihre Innenräume sind mit beeindruckenden Fresken aus dem 11. Jahrhundert geschmückt, die biblische Szenen und Heiligenleben zeigen. Kirchen wie Panagia tou Araka oder Agios Nikolaos tis Stegis wirken wie eine Reise in eine heilige Zeitkapsel. Keine großen Kathedralen für Massen, sondern intime, oft winzige Gebäude in Wäldern und Tälern, was den Besuch umso eindrucksvoller macht.

Flamingos am Salzsee

Zwischen November und März solltest du den Salzsee von Larnaka bei Sonnenauf- oder -untergang besuchen. Tausende Rosaflamingos überwintern hier und schaffen vor der Kulisse der Hala Sultan Tekke Moschee ein fast surreal wirkendes Bild. Früher Teil eines antiken Handelshafens, ist das Gebiet heute eines der wichtigsten Feuchtbiotope im östlichen Mittelmeer.

Nikosia: Die letzte geteilte Hauptstadt der Welt

Die Hauptstadt Nikosia ist seit 1974 geteilt, mit einer von der UNO kontrollierten Pufferzone, der sogenannten Green Line, mitten durch die Stadt. Du kannst zu Fuß vom Süden in den Norden wechseln und zwei unterschiedliche Kulturen, Küchen und Architekturstile an einem Tag erleben. Im Süden erwarten dich enge Gassen, Kunsthandwerk, Cafés und restaurierte venezianische Gebäude. Im Norden triffst du auf osmanische Architektur, Moscheen und ein anderes Lebenstempo.

Fünf unerwartete Erlebnisse während deines Baumhausaufenthalts

Vergiss die typische Touristen-Checkliste. Diese Erlebnisse machen deinen Baumhausurlaub auf Zypern unvergesslich:

  1. Wandere bei Sonnenaufgang durch die Avakas-Schlucht. Auf der Akamas-Halbinsel im Westen ragen die Kalksteinwände bis zu 30 Meter hoch, an manchen Stellen so eng, dass du fast beide Seiten berühren kannst. Frühmorgens genießt du bestes Licht und fast völlige Ruhe. Die Wanderung ist nicht lang, aber abwechslungsreich und führt durch üppige Vegetation, felsiges Gelände und versteckte Höhlen.
  2. Erkunde das Geisterdorf Souskiou. Hoch im Troodos-Gebirge am Fluss Dhiarizzos liegt dieses verlassene Dorf, in dem einst griechische und türkische Zyprioten zusammenlebten. Nach 1975 aufgegeben, erobert sich die Natur langsam die Häuser zurück. Alte Brunnen mit eingravierten Jahreszahlen, Feigenbäume im Sommer und spektakuläre Aussichtspunkte machen den Abstecher eindrucksvoll und nachdenklich.
  3. Probiere Commandaria in einer Berg-Mikrokellerei. Statt eine Standardflasche zu kaufen, besuche eines der kleinen Familienweingüter in den 14 Commandaria-Dörfern. Schau zu, wie die sonnengetrockneten Trauben nach jahrtausendealten Traditionen verarbeitet werden, und verkoste verschiedene Jahrgänge direkt mit den Winzern. Manche produzieren nur wenige Tausend Flaschen pro Jahr.
  4. Wandere den Aphrodite-Trail auf der Akamas-Halbinsel. Start ist bei den mythischen Bädern der Aphrodite. Die rund 7,5 km lange Route dauert gemütlich etwa vier Stunden und belohnt dich mit Panoramablicken auf eine der letzten unverbauten Küsten des Mittelmeers. Die Blaue Lagune am Ende leuchtet in einem fast unwirklichen Türkis.
  5. Besuche die neolithische Siedlung Choirokoitia. Dieses UNESCO-Welterbe im Bezirk Larnaka ist über 9.000 Jahre alt und zählt zu den wichtigsten prähistorischen Stätten im östlichen Mittelmeer. Weniger besucht als die Küstenruinen, bietet es dir einen intensiven Einblick in die frühesten Siedlungen der Insel.

Praktische Tipps für deinen Baumhaus-Trip

Fortbewegung

Ein Mietwagen ist sehr zu empfehlen, wenn du Bergdörfer, abgelegene Schluchten und versteckte Orte erreichen willst. Gefahren wird links, ein Überbleibsel der britischen Kolonialzeit, was für Besucher aus dem UK, Irland oder Australien vertraut sein dürfte. Die Straßen sind meist gut ausgebaut, einige Pisten auf der Akamas-Halbinsel erfordern jedoch Allrad.

Beste Reisezeit

Frühling und Herbst bieten die angenehmsten Bedingungen zum Erkunden. Der Sommer ist ideal für Strandfans, kann im Landesinneren aber extrem heiß werden. Der Winter hat seinen eigenen Reiz mit niedrigeren Preisen, leeren Ausgrabungsstätten und der Möglichkeit, Flamingos, schneebedeckte Berge und blühende Orchideen in derselben Woche zu erleben.

Sprache und Währung

Im Süden wird hauptsächlich Griechisch gesprochen, Englisch ist jedoch weit verbreitet, was die Kommunikation für Reisende aus dem UK, USA, Irland oder Australien einfach macht. Die Währung ist der Euro, praktisch für Besucher aus EU-Ländern wie DE, FR oder BE. Kreditkarten werden fast überall akzeptiert, dennoch solltest du für Dorftavernen und kleine Läden etwas Bargeld dabeihaben.

Das solltest du probieren

Die zypriotische Küche feiert frische Zutaten und gemeinsames Essen. Eine ausgedehnte Meze besteht aus Dutzenden kleinen Gerichten, von gegrilltem Halloumi und saftigem Souvlaki bis zu Wildkräutern, Tahini-Dips und langsam geschmortem Fleisch. Probier unbedingt Loukoumades mit Honig, Commandaria-Wein und lokalen Johannisbrot-Sirup. Wenn du neugierig bist, besuche das Dorf Anogyra, bekannt für Johannisbrotprodukte und traditionelles Pasteli.

Ein anderer Urlaub beginnt in den Bäumen

Zypern ist seit über 10.000 Jahren von Zivilisationen geprägt und besitzt dennoch stille Ecken, die unberührt wirken. Ein Baumhaus hier ist mehr als nur eine besondere Unterkunft. Es ist eine völlig neue Art zu reisen. Du bist näher an den Baumwipfeln, näher am Vogelgesang, näher an den Sternen und letztlich näher an dem, was Reisen wirklich erholsam macht.

Ob romantisches Wochenende, Familienabenteuer oder Solo-Auszeit zwischen Natur und Geschichte, ein Baumhausurlaub auf Zypern bietet dir etwas, das du in keiner Hotellobby findest. Buch jetzt dein Baumhaus und lass dich von dieser außergewöhnlichen Insel aus den Baumwipfeln heraus überraschen.

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