Provence - Alpen - Côte d'Azur, Saint Paul de Vence 5 Schlafplätze, 2 Schlafzimmer, 4.5 (2)
Provence - Alpen - Côte d'Azur, Saint Paul de Vence 4 Schlafplätze, 2 Schlafzimmer, 4.5 (4)
Provence - Alpen - Côte d'Azur, Saint Paul de Vence 3 Schlafplätze, 2 Schlafzimmer, 4.7 (3)
Provence - Alpen - Côte d'Azur, Saint Paul de Vence 2 Schlafplätze, 1 Schlafzimmer, 5.0 (2)
Durchschnittliche Bewertung in Saint Paul de Vence: 4.7 von 5 basierend auf 11 Bewertungen.
Wir haben 4 Baumhäuser in Saint Paul de Vence, Mit einer Summe von 14 Nächte Mit Preisen die von $261 bis $293 reichen Pro Nacht.
Stell dir vor, du wachst hoch oben zwischen den Baumkronen auf, mit Panoramablick über Olivenhaine, Zypressen und das ferne Glitzern des Mittelmeers. Ein Baumhausurlaub in Saint-Paul-de-Vence bietet genau das: eine unvergessliche Mischung aus Natur, künstlerischer Inspiration und jahrhundertealtem Charme in einem der berühmtesten Bergdörfer Frankreichs.
Saint-Paul-de-Vence liegt im Département Alpes-Maritimes in der Region Provence-Alpes-Côte d'Azur im Südosten von FR. Das Dorf thront auf einem Felsenhügel, nur 19 Kilometer von Nizza entfernt. Die Mittelmeerküste ist lediglich 7 Kilometer entfernt, zwischen den Küstenorten Cagnes-sur-Mer und Antibes. Von deinem Baumhaus aus reicht der Blick im Norden bis zu den schneebedeckten Gipfeln der Seealpen und im Süden bis zur schimmernden Küste. Der nächstgelegene Flughafen, Nice Côte d'Azur, ist nur etwa 25 Minuten entfernt, was dieses Traumziel überraschend gut erreichbar macht.
Das Klima ist warm und gemäßigt und wird als mediterran (Csa nach Köppen-Geiger) eingestuft. Die Sommer sind warm, trocken und meist sonnig, mit Durchschnittstemperaturen von angenehmen 27°C im August. Die Winter bleiben mild und fallen selten unter 6°C. Insgesamt genießt das Dorf rund 3.173 Sonnenstunden pro Jahr, wobei der Juli mit fast 11 Sonnenstunden täglich der sonnigste Monat ist. Wenn du weniger Trubel und angenehmes Wetter suchst, sind Frühling (April bis Mai) und Herbst (September bis Oktober) ideal, mit Temperaturen zwischen 15°C und 22°C.
Saint-Paul-de-Vence empfängt jährlich etwa 2,5 Millionen Besucher, die meisten davon als Tagesgäste, die sich zu Stoßzeiten durch die engen Gassen drängen. Wenn du in einem Baumhaus in der umliegenden Landschaft übernachtest, erlebst du das Dorf in seinen magischsten Momenten: im sanften Licht der Dämmerung, wenn die Läden geschlossen sind und nur noch wenige Menschen durch die alten Straßen schlendern. Einheimische sagen, dass das Dorf erst in diesen ruhigen Stunden sein wahres Gesicht zeigt.
Die Landschaft rund um Saint-Paul-de-Vence besteht aus sanften Hügeln mit Olivenbäumen, Zypressen und Weinbergen. Von deinem erhöhten Baumhausblick aus beobachtest du das wechselnde Licht, das seit über einem Jahrhundert Künstler inspiriert. Die hellen Steinhäuser mit römischen Ziegeln, blumengeschmückte Plätze und der weite Blick bis zum Mittelmeer bilden ein lebendiges Kunstwerk direkt vor deinem Fenster.
Im Gegensatz zu vielen reinen Touristenzielen fühlt sich Saint-Paul-de-Vence authentisch und lebendig an. Rund 300 Menschen leben noch innerhalb der Stadtmauern der Altstadt, weitere etwa 3.500 in den Tälern und an den Hängen darunter. So erlebst du echtes Dorfleben: Einheimische beim Pétanque unter jahrhundertealten Platanen, den Bauernmarkt am Mittwochmorgen auf der Place du Jeu-de-Boules oder spontane Gespräche im legendären Café de la Place.
Bereits in den 1920er-Jahren entdeckten Künstler das Dorf, angezogen vom besonderen Licht und den satten Farben der provenzalischen Landschaft. Paul Signac, Raoul Dufy und Chaïm Soutine gehörten zu den ersten Malern, die hier arbeiteten. Kurz darauf folgten Picasso, Matisse und viele andere, die ihre Freunde in dieser kleinen Hügelgemeinschaft besuchten.
Marc Chagall machte Saint-Paul-de-Vence von 1966 bis zu seinem Tod 1985 zu seinem Zuhause und verewigte Dorf und Stadtmauern in seinen Werken. Der US-Schriftsteller James Baldwin lebte hier 17 Jahre bis 1987 und fand in der ruhigen Atmosphäre kreative Zuflucht. In den 1950er- und 1960er-Jahren wurde das Dorf außerdem zum Treffpunkt französischer Filmstars wie Yves Montand, Simone Signoret und Lino Ventura, die legendäre Pétanque-Partien auf dem Dorfplatz spielten.
Die Stadtmauern, die das Dorf umschließen, wurden zwischen 1543 und 1547 im Auftrag von König Franz I. errichtet und gehören zu den am besten erhaltenen der Region. Sie verlaufen auf etwa 1 Kilometer Länge rund um den Ort und folgen dem Felsrücken. Ein Spaziergang am frühen Morgen, bevor die Tagesgäste kommen, bietet atemberaubende Ausblicke auf Weinberge, Olivenhaine und das Mittelmeer in der Ferne.
Der Friedhof direkt außerhalb der Mauern ist ein überraschend bewegender Ort. Alte Zypressen spenden Schatten über dem Grab von Marc Chagall und seiner Frau Vava. Zwischen Zypressen und Palmen glitzert das Mittelmeer am Horizont. Die steinernen Gräber, oft mit geschnitzten Tafeln und Keramikblumen geschmückt, erzählen die Geschichten von Generationen von Dorfbewohnern und Künstlern. Auch der Sportjournalist Paul Frère und der Komponist Jacques Morali sind hier begraben.
Statt mit dem Auto nimmst du den alten Landweg, der das Dorf mit einem der bedeutendsten Museen für moderne Kunst in Europa verbindet. Unterwegs kommst du an drei historischen Kapellen, einem Dominikanerkloster und zwei Outdoor-Gemälden von Marc Chagall vorbei, die zur Route Côte d'Azur des Peintres gehören. Der Weg bietet fantastische Panoramablicke auf Saint-Paul-de-Vence, die umliegenden Hügel und das Meer.
Am Dorfeingang liegt ein großer Platz mit Olivenbäumen, der tägliche Treffpunkt für Einheimische, die Boules spielen. Die Spieler sind an Fotos gewöhnt und erklären dir meist gern die Regeln. Spendier ihnen ein Getränk im Café de la Place, und vielleicht bekommst du spontan eine kleine Einführung in dieses typisch provenzalische Spiel.
Nur einen kurzen Spaziergang vom Dorfzentrum entfernt wurde die Fondation Maeght 1964 als erste unabhängige Kunststiftung in FR eröffnet. Entworfen vom katalanischen Architekten Josep Lluís Sert, entstand sie in Zusammenarbeit mit den größten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Georges Braque, Joan Miró, Alberto Giacometti und Marc Chagall haben alle zur Gestaltung beigetragen. Das Miró-Labyrinth zeigt eine traumhafte Welt aus Skulpturen und Keramiken, während der Giacometti-Hof mehrere Versionen seiner berühmten schreitenden Figuren präsentiert. Mit über 13.000 Werken zählt die Sammlung zu den größten Europas für Kunst des 20. Jahrhunderts.
Hinter einer unscheinbaren Tür eines Weinkellers aus dem 14. Jahrhundert verbirgt sich dieser kleine Verkostungsraum, geführt von Frederick Theys, ehemals Sommelier im Ritz Paris und im Hotel George V. Hier probierst du Weine aus aller Welt und entdeckst kleine Côtes de Provence Produktionen aus der Region.
Diese Kapelle aus dem 17. Jahrhundert wurde vom belgischen Künstler Jean-Michel Folon, der viel Zeit in Saint-Paul-de-Vence verbrachte, in eine moderne Kunstinstallation verwandelt. Helle Glasfenster, eine Skulptur offener Hände und klare Linien schaffen eine ruhige, nachdenkliche Atmosphäre.
Der Brunnen auf der Place de la Grande Fontaine erfrischt Besucher schon seit 1615 und wurde im 19. Jahrhundert im traditionellen provenzalischen Stil neu gestaltet. Früher war dies der wichtigste Treffpunkt der mittelalterlichen Stadt, und auch heute helfen die vier Wasserspeier bei der Orientierung im Gassengewirr.
Anfang der 1950er-Jahre wurden Pflastersteine vom Strand von Cagnes-sur-Mer hergebracht und aufrecht im provenzalischen Stil verlegt. Steinmetze schufen kunstvolle Muster aus Blumen und Sonnen, fast zu schön, um darüber zu laufen.
Am schönsten ist ein Besuch in der Nebensaison im Frühling (April bis Mai) oder Herbst (September bis Oktober). Das Wetter ist angenehm, die Besucherzahlen sind niedriger und du erlebst das Dorf besonders authentisch. Wenn du die Sommerwärme liebst, komm früh morgens oder bleib bis in den Abend, um den größten Andrang zu vermeiden.
Die Altstadt auf dem Hügel ist komplett autofrei, auch Fahrräder sind nicht erlaubt. Bequeme Schuhe sind ein Muss, da die Gassen gepflastert und steil sind. Von deinem Baumhaus erreichst du das Dorf bequem mit dem Auto bis zu den Parkplätzen außerhalb der Mauern oder zu Fuß über schöne Landwege.
Der Hauptmarkt findet mittwochmorgens statt, weitere Wochenmärkte mit lokalen Produkten gibt es dienstags, donnerstags und am Wochenende. Samstagsvormittags gibt es am Dorfeingang einen Blumen- und Pflanzenmarkt. Das ganze Jahr über kannst du Pétanque-Spiele beobachten, und im Sommer füllen Ausstellungen, Konzerte und Veranstaltungen die Gassen und die Fondation Maeght.
Wenn die Tagesgäste abreisen und der Nachmittag langsam in den Abend übergeht, passiert etwas Magisches in Saint-Paul-de-Vence. Das Dorf atmet auf und findet zu sich selbst zurück. Das weiche Dämmerlicht lässt den alten Stein leuchten, es wird ruhig, und du spürst die besondere Schönheit, die seit über einem Jahrhundert Künstler und Träumer anzieht.
Buche jetzt dein Baumhaus und erlebe diese Verwandlung selbst. Wache mit Vogelgezwitscher auf, verbringe deine Tage in kopfsteingepflasterten Gassen und erstklassigen Galerien und kehre abends in dein privates Refugium zwischen den Bäumen zurück. In Saint-Paul-de-Vence fühlt sich jeder Moment an wie ein lebendiges Gemälde.