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Baumhaus vermietung Kreis Rapla - 1 Baumhaus

Empfohlen Neuste Preis: niedrig bis hoch Preis: hoch bis niedrig Anzahl der Bewertungen Am besten bewertet Sofortige Buchung möglich
Miete von
$638
Pro Nacht

Nature Villa KÄBI

EE, Estland, Kreis Rapla, Maidla 2 Schlafplätze, 1 Schlafzimmer, 5.0 (2)

Kennen Sie einen Baumhaus-besitzer in Kreis Rapla? Laden Sie ihn / sie ein und verdienen Sie 100 €.
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Durchschnittliche Bewertung in Kreis Rapla: 5 von 5 basierend auf 2 Bewertungen.

Wir haben 1 Baumhaus in Kreis Rapla, Mit einer Summe von 2 Nächte Mit Preisen die von $638 bis $638 reichen Pro Nacht.

Wo die Wälder flüstern und alte Steine Wache halten

Stell dir vor, du wachst hoch oben zwischen den Baumkronen auf, in einer Region, die so unberührt ist, dass ihre Bewohner als die glücklichsten ganz Estlands gelten. Willkommen im Kreis Rapla, einem Land voller mystischer Moore, mittelalterlicher Festungen und einiger der ältesten Naturlandschaften im Baltikum. Hier wird dein Baumhausurlaub zum Tor in echte nordische Wildnis, reiche Geschichte und ruhige Abenteuer, die nur wenige Reisende erleben.

Rapla County auf einen Blick: Das Herz Estlands

Der Kreis Rapla, auf Estnisch Raplamaa genannt, liegt im nördlichen Zentrum Estlands. Er umfasst eine Fläche von 2.765 Quadratkilometern und hat rund 33.500 Einwohner, was eine angenehm ruhige Bevölkerungsdichte von nur 12 Menschen pro Quadratkilometer ergibt. Das Verwaltungszentrum, die Stadt Rapla, liegt nur 48 Kilometer von der Hauptstadt Tallinn entfernt. Du erreichst den Flughafen Lennart Meri Tallinn also schnell und bist trotzdem weit weg vom Großstadttrubel.

Die Landschaft ist außergewöhnlich vielfältig. Fast die Hälfte des Kreises ist von Wald bedeckt, etwa ein Drittel besteht aus Mooren und sumpfigen Gebieten, riesige Flächen ursprünglicher Wildnis. Sieben Flüsse aus drei verschiedenen Einzugsgebieten entspringen in den Mooren Raplamaas. Damit ist die Region im wahrsten Sinne des Wortes eine Lebensquelle für die Umgebung. Das Gelände wechselt stark: Im Norden und Zentrum dominieren fruchtbare Felder und Karstgebiete, im Osten wachsen dichte Nadelwälder, und im Westen findest du die typischen Wacholderlandschaften Westestlands.

Warum dein nächster Baumhausurlaub nach Rapla gehört

Eintauchen in echte nordische Wildnis

Im Gegensatz zu den überlaufenen Hotspots wie Tallinn oder Pärnu bietet der Kreis Rapla etwas, das immer seltener wird: echte Ruhe. Die dichten Wälder und weiten Moorlandschaften sind Lebensraum für alle Wildtiere Estlands, darunter Wölfe, Luchse, Bären, Wildschweine und Elche. In den Mooren kannst du mit etwas Geduld im Frühling die Balz von Auerhahn und Birkhuhn beobachten oder Schwarzstörche und Seeadler in freier Natur entdecken.

Nahe dran, aber ohne Menschenmassen

Ein Aufenthalt im Baumhaus im Kreis Rapla bedeutet, dass du etwa eine Stunde von Tallinn entfernt bist. Tagesausflüge in die Hauptstadt sind also problemlos möglich. Wenn du danach in dein Waldrefugium zurückkehrst, erwartet dich eine Landschaft, die sich über Jahrhunderte kaum verändert hat. Diese Mischung aus guter Erreichbarkeit und Abgeschiedenheit macht die Region perfekt für alle, die authentische Erlebnisse suchen, ohne komplett abgeschieden zu sein.

Ein lebendiges Geschichtsbuch

Kaum eine Region vereint so viel Geschichte in so ruhiger Umgebung. Die ersten schriftlichen Erwähnungen stammen aus dem Jahr 1241 aus dem Dänischen Steuerbuch. Vor tausend Jahren führte eine wichtige Handelsroute von Nowgorod nach Persien durch Raplamaa. Um diesen Weg zu sichern, errichteten die Menschen die Burg Varbola, die mächtigste alte Festung im gesamten Baltikum. Diese vielschichtige Geschichte kannst du hier ganz in deinem eigenen Tempo entdecken.

Verborgene Schätze, die du entdecken solltest

Die Festung, die niemals erobert wurde

Die Burg Varbola zählt zu den beeindruckendsten mittelalterlichen Befestigungen Nordeuropas. Sie wurde zwischen dem 10. und 12. Jahrhundert erbaut und bestand aus einem gewaltigen, kreisförmigen Wall mit einer 580 Meter langen Kalksteinmauer, die 8 bis 10 Meter hoch war. Im Inneren standen etwa 90 Gebäude mit Kalksteinböden und Öfen, versorgt von einem 13 Meter tiefen Brunnen. Bemerkenswert ist, dass die Festung niemals von Feinden eingenommen wurde. Heute kannst du die stimmungsvollen Ruinen erkunden, rekonstruierte Tore sehen und verstehen, warum dieses Handelszentrum einst so strategisch wichtig war.

Eines der ältesten Moore Europas

Das Mukri-Moor entstand vor etwa 10.000 Jahren und gehört damit zu den ältesten Mooren Estlands. Ein gut gepflegter 2,5 Kilometer langer Bohlenweg führt durch diese mystische Landschaft, vorbei an schimmernden Moorseen und dem 2,2 Hektar großen Mukri-See mit seinen kleinen Inseln. Ein 18 Meter hoher Aussichtsturm, einer der höchsten in Nordestland, bietet einen weiten Blick über das urzeitliche Feuchtgebiet. Zwei offizielle Badestellen ermöglichen mutigen Besuchern ein Bad im seidig-weichen, mineralreichen Moorwasser. Der Weg ist familienfreundlich und dauert etwa ein bis zwei Stunden.

Glashandwerk an einem unerwarteten Ort

Die kleine Stadt Järvakandi trägt stolz den Titel Glashauptstadt Estlands. Der lokale Sand eignet sich besonders gut für die Glasherstellung, und seit 1879 existiert hier ununterbrochen eine Glasfabrik in wechselnder Form. Das Glasmuseum Järvakandi, untergebracht im ehemaligen Wohnhaus eines Glasmachers, erzählt die Geschichte der estnischen Glasindustrie in spannenden Ausstellungen. Direkt nebenan kannst du in einer aktiven Glaswerkstatt erfahrenen Handwerkern beim Glasblasen zusehen und sogar selbst flüssiges Glas verarbeiten.

Heilige Hügel und alte Traditionen

Der Paluküla Hiiemägi ist ein Fenster in Estlands vorchristliche Vergangenheit. Dieser heilige Waldhügel liegt im Landschaftsschutzgebiet Kõnnumaa und erhebt sich 106,7 Meter über dem Meeresspiegel, der höchste Punkt Westestlands. Seit Jahrhunderten bringen Anhänger von Maausk, der estnischen Naturreligion, hier die erste Ernte des Jahres als Opfer für ihre Ahnen dar. Volksüberlieferungen schreiben vor, dass auf dem Hügel keine Bäume gefällt und der Boden nicht gepflügt werden darf. Heute kannst du diesen geschützten Ort respektvoll besuchen und einen lebendigen heiligen Naturplatz erleben, an dem Rituale und Zusammenkünfte weiterhin nach dem alten Kalender stattfinden.

Erlebnisse abseits des Offensichtlichen

Ein Bauernaufstand zum Anfassen

Das Bauernmuseum Mahtra in Juuru bewahrt die Erinnerung an den Mahtra-Krieg von 1858, den bekanntesten Bauernaufstand gegen den baltendeutschen Adel in der estnischen Geschichte. Das Museum zeigt das ländliche Leben des 19. Jahrhunderts mit authentischen Objekten und nachgebauten Innenräumen. Besonders hervorzuheben ist die Atla-Eeru-Schänke von 1811, die einzige Bauernkneipe Estlands, die an ihrem ursprünglichen Standort erhalten geblieben ist.

Entdecke Raplas Kirche mit den zwei Türmen

Die Maarja-Magdaleena-Kirche in Rapla ist einzigartig. Sie ist die einzige Dorfkirche in ganz Estland mit zwei Türmen. Sie wurde 1901 geweiht und im neugotisch-romanischen Stil vom baltendeutschen Architekten Rudolf von Engelhardt entworfen. Im Inneren findest du Ausstattungsstücke, die mehrere hundert Jahre alt sind, darunter eine beeindruckende Kanzel aus dem Jahr 1700.

Karstlandschaften entdecken

Der Kreis Rapla beherbergt einige der bedeutendsten Karstgebiete Estlands. In der Nähe von Märjamaa kannst du auffällige Karstphänomene beobachten, während die Gemeinden Kaiu und Rapla mit Kuimetsa und Pae die größten Karsthöhlen des Landes besitzen. Besonders dramatisch ist die Geologie in der Region Vigala, wo steile Lehmschichten einst ganze Gebäude verschluckt haben.

Tanze mit den Menschen aus Märjamaa

Die Gemeinde Märjamaa kann mit einer erstaunlichen kulturellen Zahl aufwarten: Jeder dritte Einwohner ist Volkstänzer. Diese außergewöhnlich hohe Dichte an traditionellen Tänzern bedeutet, dass du hier leicht authentische Volkstanzaufführungen erlebst oder sogar selbst mitmachen kannst.

Top-Erlebnisse für deinen Baumhausurlaub

  1. Bei Sonnenaufgang durchs Mukri-Moor: Komm früh, um den mystischen Morgennebel über dem uralten Moor zu erleben. Der Bohlenweg ist für alle Fitnesslevel geeignet, und der Aussichtsturm bietet fantastische Fotomotive. Mit Moorschuhen wird das Erlebnis noch intensiver.
  2. Zurück ins Mittelalter in Varbola: Erkunde die Ruinen der uneinnehmbaren Festung und stell dir den mittelalterlichen Handelsplatz vor, der einst Russland mit Persien verband. Im August erweckt das jährliche Varbola-Puu-Fest die Anlage mit historischen Vorführungen zum Leben.
  3. Gestalte dein eigenes Glas-Souvenir: Im Glasstudio Järvakandi zeigen Meister ihres Fachs Techniken, die sich seit Jahrhunderten kaum verändert haben. Danach kannst du selbst ein persönliches Glasstück herstellen und mit nach Hause nehmen.
  4. Spaziergang an der Flusspromenade: Die Rapla-Flusspromenade verläuft entlang des Keila-Flusses, führt an der beeindruckenden Kirche mit den zwei Türmen vorbei und bietet ruhige Plätze für Picknicks, Lesen oder einfach zum Abschalten.
  5. Bauern­geschichte hautnah erleben: Im Bauernmuseum Mahtra erfährst du alles über den Aufstand von 1858 und besuchst die einzige erhaltene Bauernkneipe Estlands, mit originalgetreuen Ausstellungen in einem über 200 Jahre alten Gebäude.

Praktische Hinweise für deinen Besuch

In Estland zahlst du mit dem Euro, und Kreditkarten werden selbst in kleineren Betrieben meist akzeptiert. Die Amtssprache ist Estnisch, aber Englisch wird vor allem in touristischen Gegenden häufig gesprochen. Die beste Reisezeit für Outdoor-Aktivitäten ist von spätem Frühling bis frühem Herbst. Dann sind die Tage lang und die Temperaturen angenehm, im Sommer im Schnitt zwischen 18 und 22 Grad Celsius.

Von Tallinn aus erreichst du den Kreis Rapla in etwa einer Stunde mit dem Auto über die E67. Es gibt auch regelmäßige Zug- und Busverbindungen nach Rapla-Stadt. Vor Ort bietet ein Auto die größte Flexibilität, um die verstreuten Sehenswürdigkeiten zu erkunden, aber auch Radfahren ist auf den ruhigen Landstraßen sehr beliebt.

Der perfekte Ort für eine unvergessliche Auszeit

Der Kreis Rapla bietet etwas, das in unserer vernetzten Welt immer wertvoller wird: Raum zum Durchatmen, Zeit zum Entschleunigen und Landschaften, die seit Jahrtausenden nahezu unverändert sind. Von deinem Platz im Baumhaus kannst du morgens Wildtiere beobachten, tagsüber mittelalterliche Burgen erkunden und abends mit den Geräuschen des Waldes einschlafen. Das ist kein Reiseziel zum Abhaken von Sehenswürdigkeiten. Das ist ein Ort für echte Verbindung mit Natur, Geschichte und den ruhigen Rhythmen des Lebens, die im Alltag oft untergehen.

Buche jetzt dein Baumhaus und beginne dein eigenes Kapitel in dieser außergewöhnlichen Ecke Nordeuropas, wo die Wälder noch alte Geheimnisse flüstern und die Moore sich an die Eiszeit erinnern.

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