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Baumhaus vermietung Iquitos - 1 Baumhaus

Empfohlen Neuste Preis: niedrig bis hoch Preis: hoch bis niedrig Anzahl der Bewertungen Am besten bewertet Sofortige Buchung möglich
Miete von
$792
Pro Nacht

Treehouse Lodge

PE, Peru, Loreto, Iquitos 24 Schlafplätze, 8 Schlafzimmer, 5.0 (2)

Kennen Sie einen Baumhaus-besitzer in Iquitos? Laden Sie ihn / sie ein und verdienen Sie 100 €.
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Durchschnittliche Bewertung in Iquitos: 5 von 5 basierend auf 2 Bewertungen.

Wir haben 1 Baumhaus in Iquitos, Mit einer Summe von 24 Nächte Mit Preisen die von $792 bis $792 reichen Pro Nacht.

Wo der Fluss die einzige Straße ist

Stell dir eine Stadt mit fast einer halben Million Einwohnern vor, in die noch nie ein Auto von außerhalb gefahren ist. Iquitos in Peru hat eine weltweit einzigartige Besonderheit: Es ist die größte Stadt der Erde, die nicht über Straßen erreichbar ist. Tief im Nordosten von Peru gelegen, befindet sich dieser außergewöhnliche Hafen am Amazonas rund 3.700 km flussaufwärts vom Atlantik und etwa 1.030 km nördlich von Lima. Ankommen kannst du nur per Flugzeug oder über die legendären Wasserwege des Amazonasbeckens. Für Reisende, die etwas wirklich Außergewöhnliches suchen, ist ein Baumhaus in Iquitos ein Erlebnis, das es so sonst nirgendwo gibt.

Eine Dschungelstadt mit ganzjähriger Wärme

Iquitos hat ein tropisches Regenwaldklima, also das ganze Jahr über warme Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit. Die Durchschnittstemperaturen liegen bei etwa 26 bis 28 °C, wobei es selten kühler als 21 °C oder heißer als 33 °C wird. Der Niederschlag ist reichlich, mit rund 2.900 mm Regen pro Jahr. Die etwas trockeneren Monate sind von Juni bis September, mit etwas mehr Sonne, auch wenn kurze tropische Schauer jederzeit möglich sind. Mit nur 106 Metern über dem Meeresspiegel bleibt dir hier außerdem die Höhenkrankheit erspart, die in vielen anderen Reisezielen in Peru ein Thema ist.

Warum ein Baumhaus mitten im Amazonas buchen?

Ein Aufenthalt im Baumhaus in Iquitos bringt dich direkt in eines der artenreichsten Ökosysteme der Welt. Gute Gründe für dieses Reiseziel sind:

  • Komplettes Eintauchen in die Natur: Du wachst auf mit dem Konzert tropischer Vögel, Brüllaffen und dem Rascheln des Blätterdachs rund um dein erhöhtes Zuhause.
  • Keine Höhenprobleme: Im Gegensatz zu vielen bekannten Reisezielen in den Anden liegt Iquitos niedrig und ist ideal, wenn du keine Akklimatisierung willst.
  • Tor zu unberührten Schutzgebieten: Das Nationalreservat Pacaya Samiria, mit über 20.000 Quadratkilometern das größte Schutzgebiet Perus, ist gut erreichbar. Dieser riesige Überschwemmungswald beherbergt rosafarbene Flussdelfine, Riesenotter, Manatis und Hunderte Vogelarten.
  • Kulturelle Vielfalt: Die Stadt verbindet indigene Traditionen mit einer spannenden Geschichte aus der Zeit des Kautschukbooms Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts.
  • Gut erreichbar und trotzdem abgelegen: Direktflüge ab Lima dauern etwa zwei Stunden, doch vor Ort bist du von endlosem Dschungel und Wasserwegen umgeben.

Abseits des Offensichtlichen: Highlights, die du nicht erwartest

Das Eisenhaus von Eiffel

Auf dem Hauptplatz, der Plaza de Armas, steht die Casa de Fierro, ein architektonisches Kuriosum. Entworfen von Gustave Eiffel, dem Ingenieur des Eiffelturms in Paris, wurde dieses vorgefertigte Eisenhaus während des Kautschukbooms in Einzelteilen aus Europa verschifft und vor Ort aufgebaut. Es gilt als eines der am besten erhaltenen Zeugnisse des enormen Reichtums, der einst durch diese Dschungelstadt floss.

Das schwimmende Viertel Belen

Am südöstlichen Rand von Iquitos liegt Belen, oft als das Venedig des Amazonas bezeichnet. Dieses schwimmende Viertel besteht aus Häusern auf Flößen, die mit dem Wasserstand des Itaya-Flusses steigen und fallen. Der lebhafte Markt von Belen erstreckt sich über Land und Wasser und bietet ein intensives Sinneserlebnis mit amazonischen Früchten, Heilpflanzen, frischem Fisch und lokalen Spezialitäten.

Weltrekord an Biodiversität

1988 stellten Forscher nahe Iquitos einen Weltrekord in Sachen Baumvielfalt auf: Auf einer Fläche so groß wie ein Fußballfeld wurden rund 300 verschiedene Baumarten mit einem Stammdurchmesser von über 10 cm gezählt. Diese beeindruckende Zahl zeigt, warum die Region Iquitos als einer der biologischen Schätze unseres Planeten gilt.

Das historische Flussboot-Museum

Ein liebevoll restaurierter Dampfer namens Ayapua aus der Zeit des Kautschukbooms dient heute als schwimmendes Museum. Am Flussufer liegend zeigt er Ausstellungen zur Amazonas-Schifffahrt, zur Entdeckung des Amazonas, zur Kautschukindustrie und zur regionalen Geschichte.

Top-Erlebnisse für abenteuerlustige Besucher

  1. Nachtsafari im Kanu: Nach Sonnenuntergang verwandelt sich der Dschungel komplett. Bei einer geführten Tour im kleinen Kanu kannst du Kaimane, Vogelspinnen, Baumfrösche und Eulen entdecken, während der Wald mit nächtlichen Geräuschen erwacht.
  2. Schwimmen mit rosafarbenen Flussdelfinen: Das Pacaya Samiria Reservat beherbergt eine der größten Populationen von Amazonas-Delfinen. Diese neugierigen Tiere, bis zu 2,5 Meter lang, nähern sich Schwimmern oft in ruhigen Nebenarmen.
  3. Besuch der Pilpintuwasi Schmetterlingsfarm: Eine kurze Bootsfahrt von Iquitos entfernt, im Dorf Padre Cocha, liegt dieses Wildtierrettungszentrum mit über 40 Schmetterlingsarten, darunter der leuchtend blaue Morpho. Außerdem werden hier gerettete Affen, Ozelots und andere Tiere versorgt.
  4. Bummel über den Kunsthandwerksmarkt von San Juan: Weniger touristisch als andere Märkte findest du hier authentische Shipibo-Textilien, handgefertigte Holzschalen, traditionelle Gemälde und Hängematten direkt von den Kunsthandwerkern.
  5. Spaziergang über Baumwipfelpfade: Einige Lodges nahe Iquitos bieten Hängebrücken in bis zu 35 Metern Höhe und mit einer Länge von bis zu 500 Metern. In dieser Höhe begegnest du ganz anderen Vögeln und Säugetieren als am Boden.

Was du im Amazonas probieren solltest

Die Küche von Iquitos spiegelt die Dschungellage und kulturelle Vielfalt wider. Typische Gerichte sind Juane (Reis, Huhn und Kräuter in Bananenblättern), Tacacho con Cecina (gestampfte Kochbananen mit getrocknetem Schweinefleisch) und Ceviche aus lokalem Flussfisch. Exotische Früchte wie Camu Camu, eine der vitamin C reichsten Früchte der Welt, Aguaje und Cocona findest du in frischen Säften überall in der Stadt. Abenteuerlustige probieren auf den Märkten Suri, die Larven des Palmennüsslers.

Praktische Hinweise für deine Reise

Anreise

Flüge von Lima nach Iquitos starten täglich und dauern etwa 1 Stunde 45 Minuten bis 2 Stunden. Der Flughafen Coronel FAP Francisco Secada Vignetta liegt rund 6 km vom Stadtzentrum entfernt. Straßenverbindungen gibt es nicht, daher ist das Flugzeug für internationale Besucher die praktischste Option.

Gesundheit

Sprich vor der Reise mit deinem Arzt über empfohlene Impfungen wie Gelbfieber und Hepatitis A. Für Ausflüge in den Dschungel außerhalb der Stadt kann eine Malariaprophylaxe empfohlen werden. Nimm ausreichend Insektenschutz mit und trage ihn großzügig auf.

Fortbewegung vor Ort

In Iquitos sind Mototaxis das gängigste Verkehrsmittel. Diese dreirädrigen motorisierten Rikschas kommen schnell durch die Stadt. Für Ausflüge in den umliegenden Dschungel und auf die Flüsse werden motorisierte Boote genutzt.

Beste Reisezeit

Iquitos kannst du das ganze Jahr über besuchen. Von Juni bis September regnet es etwas weniger und es gibt mehr Sonne, was Outdoor-Aktivitäten planbarer macht. Selbst in den regenreicheren Monaten fällt der Regen meist in kurzen Schauern und die Natur zeigt sich dann besonders üppig.

Dein Baumhaus im Amazonas wartet

Ein Baumhaus in Iquitos verbindet Abenteuer, Ruhe und eine echte Nähe zu einem der beeindruckendsten Ökosysteme der Erde. Ob du Wildtiere beobachten, Kultur entdecken oder einfach zwischen uralten Bäumen schlafen willst, diese Dschungelstadt bietet ein Erlebnis, das dich lange begleitet. Buche jetzt dein Baumhaus und tauche ein in eine Welt, in der der Fluss deine Straße ist und der Regenwald dein Nachbar.

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