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Baumhaus vermietung Rumänien

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Rumänien: Europas bestgehütetes Geheimnis für einen Baumhausurlaub

Stell dir vor, du wachst zwischen uralten Bäumen auf, nebelverhangene Bergkämme ziehen sich bis zum Horizont und statt eines Weckers hörst du Vogelgesang. Rumänien ist eines dieser seltenen Reiseziele in Europa, in denen sich die Natur noch weitläufig, wild und ganz nah anfühlt. Ein Baumhaus zu buchen ist hier nicht einfach nur eine Übernachtung, sondern dein Platz in der ersten Reihe in einer der letzten großen Wildnisse des Kontinents.

Ein Land mit drei Landschaften

Rumänien liegt an der Schnittstelle zwischen Mittel- und Südosteuropa und umfasst 238.397 Quadratkilometer. Damit ist es das zwölftgrößte Land Europas. Das Terrain ist erstaunlich abwechslungsreich: etwa ein Drittel Berge, ein Drittel Hügel und Hochebenen und ein Drittel Ebenen. Die mächtigen Karpaten ziehen sich in einem beeindruckenden Bogen von über 1.000 Kilometern durch das Zentrum des Landes und erreichen mit dem Moldoveanu-Gipfel 2.544 Meter. Im Südosten beendet die Donau nach fast 3.000 Kilometern quer durch Europa ihre Reise, teilt sich in drei Arme und bildet das Donaudelta, bevor sie ins Schwarze Meer mündet. Dazu kommen mehr als 240 Kilometer Schwarzmeerküste, rund 3.500 Seen und nahezu alle Flüsse entspringen in den Karpaten.

Das Klima ist gemäßigt mit vier klaren Jahreszeiten. Rumänien ist also das ganze Jahr über ein Reiseziel. Die Sommer sind warm und sonnig mit durchschnittlich etwa 21 °C im Juli, die Winter bringen verschneite Wälder und vereiste Gipfel, perfekt für einen gemütlichen Rückzugsort im Baumhaus. Das Land hat rund 19 Millionen Einwohner. Amtssprache ist Rumänisch, eine romanische Sprache mit lateinischen Wurzeln, weshalb Rumänien oft als "lateinische Insel" in Osteuropa bezeichnet wird.

Warum ein Baumhaus in Rumänien alles andere in den Schatten stellt

Es gibt viele Gründe, das vorhersehbare Hotelzimmer gegen ein Baumhaus mitten im Wald zu tauschen. Hier sind einige der überzeugendsten:

  • Mitten in unberührter Natur: Rumänien beherbergt einige der letzten ursprünglichen Urwälder Europas mit beeindruckender Artenvielfalt. Über 3.700 Pflanzenarten und mehr als 33.000 Tierarten sind hier zu Hause. In einem Baumhaus bist du mittendrin.
  • Hotspot für Bärenbeobachtung: Rumänien hat die größte Braunbärenpopulation Europas außerhalb Russlands. Genetische Studien gehen von 10.000 bis 13.000 Tieren in den Karpaten aus. Für Naturfans ist das eines der besten Ziele in Europa, um Bären sicher und verantwortungsvoll mit lokalen Guides zu beobachten.
  • Top Preis-Leistungs-Verhältnis: Im Vergleich zu vielen westeuropäischen Reisezielen bekommst du hier deutlich mehr für dein Geld. Ob Essen, Ausflüge oder lokale Erlebnisse, deine Euro, Pfund oder Dollar reichen spürbar weiter.
  • Wenig Massentourismus: Rumänien ist angenehm wenig überlaufen. Du kannst mittelalterliche Städte erkunden, in den Bergen wandern und UNESCO-Welterbestätten besuchen, ohne dich durch Menschenmengen zu schieben.
  • Authentische Kultur: In vielen ländlichen Regionen werden jahrhundertealte Traditionen noch gelebt. Ein Baumhaus in der Nähe solcher Orte gibt dir die Chance, echtes Dorfleben, Handwerk und regionale Küche hautnah zu erleben.
  • 11 UNESCO-Welterbestätten: Von den bemalten Klöstern der Bukowina über die mittelalterliche Zitadelle von Sighisoara, die Wehrkirchen in Siebenbürgen und die Holzkirchen in Maramures bis zum Biosphärenreservat Donaudelta, Rumänien bietet eine außergewöhnliche Dichte an weltbekanntem Kulturerbe.

Highlights, die du in keinem Standardreiseführer findest

Burgen und Berge sind berühmt, aber unter der Oberfläche wartet noch viel mehr. Hier ein paar Überraschungen:

Der Fröhliche Friedhof von Sapanta

Im abgelegenen Maramures im Norden liegt das Dorf Sapanta mit einem der ungewöhnlichsten Friedhöfe der Welt. Statt grauer Grabsteine findest du bunt bemalte Holzkreuze mit humorvollen Inschriften über das Leben der Verstorbenen. Hier wird der Tod nicht nur betrauert, sondern auch mit einem Augenzwinkern betrachtet. Eine bewegende und zugleich überraschend fröhliche Erfahrung.

Salina Turda: Freizeitpark unter Tage

Etwa 30 Minuten von Cluj-Napoca entfernt liegt das Salzbergwerk Turda, erstmals 1271 erwähnt. Heute zählt es zu den surrealsten Attraktionen Europas. Du fährst 120 Meter in die Tiefe in riesige Salzkammern mit Riesenrad, unterirdischem See mit Ruderbooten, Bowlingbahn, Minigolf und Amphitheater. Bei konstanten 11 bis 12 °C und salzhaltiger Luft ist es zudem ein beliebter Ort für Atemtherapien.

Die Eishöhle Scarisoara

In den Apuseni-Bergen auf etwa 1.165 Metern Höhe verbirgt sich einer der größten unterirdischen Gletscher Europas. Der Eisblock bedeckt mehr als 3.000 Quadratmeter und manche Schichten sind über 10.000 Jahre alt. Über eine Metalltreppe steigst du 48 Meter in die Tiefe und stehst plötzlich auf uraltem Eis, umgeben von schimmernden Säulen.

Der Hoia-Baciu-Wald

Unweit von Cluj-Napoca liegt der Hoia-Baciu-Wald, auch das "Bermuda-Dreieck Rumäniens" genannt. Benannt nach einem Schäfer, dessen Herde angeblich spurlos verschwand, wurde der Wald 1968 durch eine UFO-Sichtung international bekannt. Verdrehte Bäume, eine kreisrunde Lichtung, auf der nichts wächst, und zahlreiche Legenden sorgen für eine geheimnisvolle Atmosphäre.

Viscri und die Wehrkirchen Siebenbürgens

Das kleine Dorf Viscri im Kreis Brasov beherbergt eine hervorragend erhaltene gotische Wehrkirche und ein ethnografisches Museum, das das Leben der Siebenbürger Sachsen zeigt. Sogar König Charles III. aus dem UK besitzt hier ein Haus und setzt sich für den Erhalt des traditionellen Erbes ein.

Fünf Dinge, die du in Rumänien unbedingt machen solltest

Vergiss Standardrouten und probiere lieber das hier:

  1. Über die Transfagarasan-Straße fahren: Mit 6.000 Tonnen Dynamit durch das Fagaras-Gebirge gebaut, gilt diese 150 Kilometer lange Strecke als eine der spektakulärsten Panoramastraßen der Welt. Geöffnet ist sie je nach Wetter meist von Ende Juni bis Oktober.
  2. Die Apuseni-Berge erkunden: Weniger besucht als andere Gebirgszüge bieten sie tiefe Schluchten, versteckte Höhlen, abgelegene Dörfer und großartige Möglichkeiten zum Höhlenwandern. Hier erlebst du Rumänien ganz ursprünglich.
  3. Mit dem Boot durchs Donaudelta: Das zweitgrößte Flussdelta Europas ist UNESCO-Welterbe und Heimat von über 300 Vogelarten, darunter Pelikane, Reiher und Adler. Plane mindestens zwei bis drei Tage ein, um dieses einzigartige Ökosystem richtig zu entdecken.
  4. Rumänien kulinarisch entdecken: Probier Sarmale, Mici und Papanași. Besuch Familien auf dem Land, die noch eigenen Käse, Marmeladen und Tuica herstellen. Rumänien ist außerdem der fünftgrößte Weinproduzent Europas mit einer spannenden Szene kleiner Winzer.
  5. Die bemalten Klöster der Bukowina besuchen: Diese Klöster aus dem 15. und 16. Jahrhundert beeindrucken mit leuchtenden Fresken in Blau, Grün und Gold. Das Kloster Voronet wird wegen seines intensiven Blaus oft die "Sixtinische Kapelle des Ostens" genannt. Viele sind noch aktive Klöster.

Was du als internationaler Besucher wissen solltest

  • Währung: Gezahlt wird mit dem Rumänischen Leu (RON), nicht mit dem Euro. In Städten kannst du fast überall mit Karte zahlen, auf dem Land solltest du etwas Bargeld dabeihaben.
  • Sprache: Amtssprache ist Rumänisch. In touristischen Regionen sprechen viele Englisch, teilweise auch Französisch, Deutsch oder Italienisch. Auf dem Land hilft es, ein paar rumänische Wörter zu können.
  • Anreise: Internationale Flughäfen gibt es in Bukarest, Cluj-Napoca, Timisoara und Sibiu. Viele Airlines fliegen diese Städte aus ganz Europa an. Verbindungen aus den USA, UK, Australien und anderen Ländern laufen meist über europäische Drehkreuze.
  • Fortbewegung: Ein Mietwagen ist die flexibelste Option, vor allem wenn dein Baumhaus ländlich liegt. So entdeckst du versteckte Dörfer und Panoramastraßen ganz in deinem Tempo.
  • Sicherheit: Rumänien gilt als sicheres Reiseland. Übliche Vorsichtsmaßnahmen reichen aus. Wenn du in Bärengebieten wanderst, informiere dich vorab und bleib auf markierten Wegen.
  • Beste Reisezeit: Mai bis September eignet sich ideal für Outdoor-Aktivitäten. Der Herbst bringt spektakuläre Farben in den Wäldern. Im Winter von Dezember bis Februar erwartet dich eine verschneite Märchenlandschaft.
  • EU-Mitgliedschaft: Rumänien ist Mitglied der EU. Für EU-Bürger ist kein Visum nötig. Reisende aus den USA, UK, Australien und vielen anderen Ländern können in der Regel bis zu 90 Tage visumfrei einreisen. Informiere dich trotzdem vorab über die aktuellen Bestimmungen.

Ein Land für Entdecker

Rumänien zeigt seine ganze Schönheit nicht auf den ersten Blick. Sie liegt in den Details: im Dorf, in dem dir eine Großmutter ein Glas selbstgemachten Pflaumenschnaps anbietet, im Waldpfad mit Aussicht ganz für dich allein, im mittelalterlichen Marktplatz, der im Abendlicht golden leuchtet. Wer sich Zeit nimmt und genau hinschaut, wird reich belohnt.

Ein Baumhaus in Rumänien ist mehr als nur eine besondere Übernachtung. Es ist dein Basislager für ein Land, das viele in Europa noch nicht wirklich entdeckt haben. Buch jetzt dein Baumhaus und lass dich von Rumänien überraschen.

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