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Baumhaus vermietung Irland

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Warum Irland das ultimative Reiseziel für einen Baumhausurlaub ist

Stell dir vor: Du wachst auf Höhe der Baumkronen auf, Vogelgezwitscher weht durch die Blätter, die milde irische Luft streicht über deine Haut. Ein Baumhausurlaub in Irland ist nicht einfach nur eine Übernachtung, sondern eine Einladung, tief in eine der faszinierendsten Inseln Europas einzutauchen. Mit uralter Geologie, ganzjährig mildem Klima und Landschaften, die sich innerhalb einer einzigen Autofahrt von geheimnisvollem Moor zu dramatischer Steilküste wandeln, bietet Irland eine Kulisse, mit der nur wenige Länder mithalten können.

Eine Insel, geformt von Eis, Meer und Zeit

Irland ist die zwanzigstgrößte Insel der Welt und umfasst rund 84.500 km², also etwa so groß wie Österreich. Die Insel liegt im Nordatlantik und wird vom Nordatlantikstrom erwärmt, was für ein mildes, maritimes Klima mit angenehmen Sommern und sanften Wintern sorgt. Die Durchschnittstemperaturen liegen bei etwa 5 °C im Januar und 15 bis 16 °C im Juli. Extreme Hitze oder Kälte sind hier praktisch unbekannt.

Die Landschaft wirkt wie ein aufgeschlagenes Geschichtsbuch der Erde. Flache zentrale Kalkebenen werden von Küstengebirgen eingerahmt, und der höchste Berg, der Carrauntoohil im County Kerry, ragt 1.039 Meter in die Höhe. Irlands längster Fluss, der Shannon, ist 360,5 km lang und teilt das Land fast von Nord nach Süd. Bemerkenswert ist, dass kein Punkt der Insel mehr als etwa 110 km vom Meer entfernt liegt. Eine salzige Brise ist also nie weit weg.

Geologisch gesehen sind Irlands älteste Gesteine unglaubliche 1,7 Milliarden Jahre alt und befinden sich auf der winzigen Insel Inishtrahull vor der Nordküste. Die Insel selbst entstand aus zwei getrennten Landmassen, die sich vor rund 440 Millionen Jahren langsam vereinten. Gletscher formten große Teile der heutigen Landschaft, von den markanten Drumlins bis zu den bizarren Kalksteinplatten des Burren.

Grün, aber nicht immer bewaldet

Irlands berühmter Spitzname, die Smaragdinsel, stammt von den üppigen, regenreichen Graslandschaften. Trotzdem bedecken einheimische Wälder nur etwa 2 % der Fläche, eine der niedrigsten Quoten in Europa. Die einst ausgedehnten Eichenwälder der Midlands wurden größtenteils im 17. Jahrhundert abgeholzt. Für alle, die Bäume lieben, ist ein Aufenthalt im Baumhaus hier eine kleine Hommage. Du schläfst buchstäblich zwischen dem, was Irland heute besonders schätzt.

Ein Land, das an jeder Ecke überrascht

Die meisten kennen Dublins lebendige Pubs und die Cliffs of Moher. Doch Irlands wahre Magie findet man oft abseits der bekannten Wege.

  • Der Burren, County Clare - Ein riesiges, fast außerirdisch wirkendes Kalksteinplateau, auf dem arktisch-alpine Wildblumen neben mediterranen Arten wie dem Erdbeerbaum (Arbutus) wachsen. Megalithgräber wie der Poulnabrone-Dolmen stammen aus der Jungsteinzeit.
  • Die Aran Islands - Einer der letzten Orte in Irland, an dem Irisch (Gälisch) die wichtigste Alltagssprache ist. Die Klippenfestung Dun Aonghasa auf Inishmore thront über einem 100 Meter tiefen Abgrund zum Atlantik.
  • Der Nordwesten von County Donegal - Eine wilde, wenig besuchte Region mit mächtigen Bergen und einsamen Moorlandschaften. Die Slieve League Klippen ragen 609 Meter hoch auf, fast dreimal so hoch wie die Cliffs of Moher, und das oft ohne nennenswerte Besuchermengen.
  • Kerry International Dark Sky Reserve - Das einzige Dark Sky Reserve mit Goldstatus auf der gesamten Nordhalbkugel. In klaren, mondlosen Nächten siehst du die Milchstraße, die Andromeda-Galaxie und tausende Sterne mit bloßem Auge.
  • Spike Island, County Cork - Eine ehemalige Gefängnisinsel, die bei den World Travel Awards 2017 zur besten Touristenattraktion Europas gekürt wurde. Geführte Touren lassen Jahrhunderte militärischer und strafrechtlicher Geschichte lebendig werden.
  • Die Greenways - Ehemalige Bahntrassen, die zu idyllischen Rad- und Wanderwegen umgebaut wurden. Der Great Western Greenway in Mayo, der Waterford Greenway und andere führen durch einige der ruhigsten Gegenden des Landes.

Fünf unerwartete Dinge für deine Auszeit im Baumhaus

  1. Nachts Kajakfahren auf dem Lough Hyne in West Cork. Irlands einziges Meeresschutzgebiet bietet geführte Touren im Dunkeln, bei denen biolumineszentes Phytoplankton unter der Wasseroberfläche leuchtet. An einem ruhigen Abend wirkt das fast unwirklich.
  2. Über den 385 Millionen Jahre alten Tetrapod Trackway auf Valentia Island im County Kerry laufen. Einer von nur vier bekannten Spuren aus dem Devon weltweit, die die Fußabdrücke einiger der ersten Landwirbeltiere zeigen. Valentia Island ist per Brücke mit dem Festland verbunden und leicht erreichbar, bleibt aber angenehm ruhig.
  3. In Strandhill im County Sligo ein traditionelles Algenbad nehmen. Diese 300 Jahre alte irische Wellness-Tradition besteht aus einem heißen Bad mit frisch geerntetem Atlantik-Seetang. Die Mineralien und Öle machen deine Haut wunderbar weich und das Erlebnis ist ganz anders als ein klassischer Spa-Besuch.
  4. Die Caves of Keash im County Sligo erkunden. Diese Gruppe von Kalksteinhöhlen diente Menschen und Tieren schon tausende Jahre vor dem Bau der ägyptischen Pyramiden als Unterschlupf. Hier wurden Spuren von Bären, Wölfen und arktischen Lemmingen gefunden. Ein kurzer, aber lohnender Aufstieg belohnt dich mit weitem Blick über die Landschaft von Sligo.
  5. Sternenlicht im Kerry Dark Sky Reserve jagen. Pack eine Decke ein, lass die Bildschirme aus und fahr an einem klaren, mondlosen Abend ins Schutzgebiet. Du brauchst kein Teleskop, die fehlende Lichtverschmutzung zeigt Details am Himmel, die mit den abgelegensten Wüsten der Erde mithalten können. Schau vorher in den Mondkalender, pro Mondzyklus gibt es nur etwa sieben wirklich dunkle Nächte.

Gründe für ein Baumhaus in Irland

Ein Klima zum Einkuscheln

Irlands gemäßigtes, maritimes Klima macht einen Baumhausurlaub zu fast jeder Jahreszeit möglich. Die Sommer sind angenehm mild und überschreiten selten 20 °C, die Winter sind im Vergleich zu großen Teilen des europäischen Festlands sanft. Regen gibt es häufig, doch genau das sorgt dafür, dass die Natur rund um dein Baumhaus intensiv grün und lebendig ist. Und es gibt kaum etwas Schöneres, als einem leisen irischen Regenschauer aus den Ästen heraus zu lauschen.

Kurze Distanzen, maximale Abwechslung

Da die Insel nur etwa 480 km von Nord nach Süd und 275 km von Ost nach West misst, kannst du von deinem Baumhaus aus innerhalb weniger Stunden völlig unterschiedliche Landschaften erreichen. Morgens an einem wilden Atlantikstrand, nachmittags an einer mittelalterlichen Burgruine und abends zurück im Baumhaus, während sich der Himmel rosa färbt. Diese Vielfalt findest du kaum irgendwo sonst.

Eine Kultur, die Fremde willkommen heißt

Gastfreundschaft hat in Irland eine lange Tradition. Egal, ob du in einem Dorfpub bei Live-Musik landest oder dich mit einem Bauern am Weidetor unterhältst, die Herzlichkeit der Menschen ist kein Klischee, sondern Alltag. Für Gäste aus den USA, dem UK, Deutschland, Frankreich, Belgien, Australien und vielen anderen Ländern ist die Offenheit der Einheimischen oft eines der absoluten Highlights.

Englischsprachig und leicht zu bereisen

Englisch wird in ganz Irland gesprochen, was das Unterwegssein, Essen bestellen oder nach dem Weg fragen sehr einfach macht. Straßenschilder sind zweisprachig, auf Englisch und Irisch, und verleihen jeder Fahrt einen besonderen Charme. Internationale Flughäfen in Dublin, Cork, Shannon und Knock verbinden Irland mit großen Städten weltweit, sodass du dein Baumhaus aus dem Ausland unkompliziert erreichst.

Natur ohne Menschenmassen

Mit rund 5,4 Millionen Einwohnern in der Republik Irland und weiten, dünn besiedelten Landstrichen findest du hier echte Ruhe. Es gibt keine wildlebenden Schlangen, nur eine heimische Echsenart und etwa 200 Inseln entlang der Küste, viele davon unbewohnt. Für Naturliebhaber bedeutet das entspannte Spaziergänge, ungestörte Vogelbeobachtung und ein Gefühl von Weite, das in Westeuropa immer seltener wird.

Praktische Tipps für deinen Baumhausurlaub in Irland

  • Zieh dich in Schichten an. Das irische Wetter kann sich mehrmals am Tag ändern. Eine wasserdichte Jacke und ein warmer Fleece sind zu jeder Jahreszeit sinnvoll.
  • Miete wenn möglich ein Auto. Viele der schönsten Orte liegen abseits der großen Bus- und Bahnstrecken. Links zu fahren erfordert etwas Eingewöhnung, vor allem für Besucher aus Kontinentaleuropa oder Nordamerika, aber die Straßen sind meist ruhig und gut ausgeschildert.
  • Respektiere die Natur. Irlands Landschaft ist empfindlich. Bleib auf markierten Wegen, nimm deinen Müll wieder mit und hinterlasse nichts außer Fußspuren. Besonders Moore und Dünen sind sensible Ökosysteme.
  • Sei offen für Überraschungen. Ein spontaner Abstecher auf einer schmalen Landstraße führt oft zu einer verfallenen Abtei, einem versteckten Strand oder einem atemberaubenden Aussichtspunkt, den kein Reiseführer erwähnt. In Irland wird ein bisschen Verirren fast immer belohnt.
  • Check die Sonnenuntergangszeiten. Durch die westliche Lage können Sommerabende extrem lang sein, im Juni geht die Sonne manchmal erst nach 22 Uhr unter. Perfekt für lange, helle Abende im Baumhaus.

Das Baumhauserlebnis, von dem du nicht wusstest, dass du es brauchst

Ein Baumhaus in Irland ist mehr als nur eine ausgefallene Unterkunft. Es ist ein Logenplatz auf einer der geschichtsträchtigsten und schönsten Inseln Europas. Egal, ob du tagsüber Klippenpfade wanderst, nachts über dem Atlantik Sterne beobachtest, in einem Algenbad entspannst oder einfach mit einem Buch dem Regen lauschst, der sanft auf das Blätterdach trommelt. Irland hat die besondere Gabe, die Zeit zu verlangsamen und neue Energie zu schenken. Buche jetzt dein Baumhaus und lass dich von der Smaragdinsel aus der Vogelperspektive überraschen.

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